PerlA2014-Rückblick

Fotos vom 1. Peiner Autismustag  können in der Bildergalerie eingesehen werden. (Leiste oben unter dem Header)

Am 05. April 2014 fand der 1. Peiner Autismustag „PerlA – Peine erlebt Autismus“ statt und obwohl noch nicht alle Eindrücke verdaut sind, können wir jetzt schon behaupten, es wird nicht der Letzte  gewesen sein.

An dieser Stelle noch einmal vielen Dank an unsere Förderer, dem Kiwanis-Club Peine, Stadtwerke Peine, Klinikum Peine, Kreissparkasse Peine, Stiftung Irene und der AOK Niedersachsen.

An dieser Stelle schon einmal herzlichen Dank an Frau Anita Dralle (Dralle-Coaching), die unter anderen während des ganzen Tages mit ihrer Kamera unterwegs war, um die ganzen Eindrücke in Bilder festzuhalten und uns diese Bilder zur Verfügung stellt. Es wurden uns auch Fotos von anderen Teilnehmern zur Verfügung gestellt,  damit auch wirklich alles gezeigt werden kann aus jedem Blickwinkel und jeder Sichtweite.

Dieser Tag war so voller Informationen, Emotionen und wundervollen Erlebnissen, dass man es nicht schafft, es nur aus einer Sicht nieder schreibt.

Durch das Programm des Tages führte uns Carsten Donath – der mit seiner Moderation alle begeisterte und auf seiner charmanten Art immer die richtigen Worte fand. Worte, die uns gerade fehlen, da uns für diese gelungene, besondere, auflockernde und einzigartige Art von Moderation die richtigen Worte des Dankes fehlen. Vielleicht kann man es sich nur so vorstellen, wenn wir die Möglichkeit hätten, würden wir sagen:

„…and the Oscar goes to Carsten Donath”.

Nach Eröffnung der Veranstaltung wurde unsere SHG durch Andrea Dünow vorgestellt und im Anschluss bekam unser Schirmherr, Bürgermeister Michael Kessler, das Wort. Während dieser Rede vergaß man sehr schnell, das dort ein Politiker sprach, sondern es war das Gefühl, dort spricht  „einer von uns“, der mit seinen Worten mit uns auf einer Ebene zusammentraf und alles zum Ausdruck brachte, wofür wir immer wieder kämpfen. Vielen Dank für diese Worte, die wir im Anschluss auch noch posten werden.

Bürgermeister Michael Kessler führte bereits vor Eröffnung von PerlA schon viele Gespräche mit Anwesenden und blieb auch nach seiner Rede noch einige Zeit dabei und hörte aufmerksam den nachfolgenden Referenten zu.

Es folgte die Scheckübergabe durch den Kiwanis-Club Peine. Vielen Dank an dieser Stelle für den unermüdlichen Einsatz, damit unsere Selbsthilfegruppe mit einer Spende weitere Veranstaltungen zur Aufklärung zum Thema Autismus veranstalten kann. Der Kiwanis-Club Peine organisiert seit langer Zeit Bücher- und Marmeladenverkauf (selbst eingemacht), so dass sie uns an diesem Tage die stolze Summe von 500,00 € in Form eines überdimensionalen Schecks überreichen konnten und selbst am Veranstaltungstag waren sie weiterhin eifrig mit einem Stand vertreten, an dem man Bücher, Spiele und Marmelade kaufen konnte, damit wir weiterhin unterstützt werden. Vielen vielen Dank.

Schon von Beginn an war der Vortragsraum gut besucht, so dass wir immer ein Publikum von ca. 60-120 Zuhörern hatten und im Laufe des Tages eine Besucherzahl von ca. 300 Personen verzeichnen konnten.

Die Informationsstände wurden ebenfalls gut besucht und auch das uns bis zur Veranstaltung zugesandte Informationsmaterial, welches wir an verschiedenen Auslagetischen für Interessierte zur Verfügung legten, ging bis zum Ende der Veranstaltung gut weg.

Frau Christina Fahje als Mit-Adminstratorin des Autismus-Forum-Deutschland stellte dieses vor und war von Beginn an so in ihrem Element, das sie ihre vorbereitete Rede von Beginn an über den Haufen warf und frei und locker das Forum präsentierte.

Tief bewegt und sehr emotional führte Tina Crimmann ihre Präsentation über Unterstützte Kommunikation für Autisten vor. Man spürte förmlich, wie das Publikum immer wieder den Hut zog vor so viel Kampfgeist, Ideenfluss und aufmunternden Worten, wenn es um kleine Fortschritte bei nichtsprechenden Autisten geht, die für Eltern Erfolge sind, die man mit dem ersten Schritt auf dem Mond vergleichen kann. Tina Crimmann konnte mit ihrer Präsentation Wege für andere aufzeigen, die sie sich für ihren kleinen Sohn schwer erkämpfen musste und vielen anwesenden Eltern somit zeigen, dass es sich immer wieder lohnt zu kämpfen und nicht aufzugeben. Immer und immer wieder zeigte sie auf, wie wichtig es ist, sich auf sein besonderes Kind einzulassen, es aufmerksam zu beobachten und auf spielerische Weise mit seinem Kind versucht zu kommunizieren und diese Kommunikation Schritt für Schritt mit dem Kind übt ohne Zwang, sondern mit viel Liebe, Aufmerksamkeit, Hingabe und immer das Kind entscheiden lässt, wie viel es gerade an diesem Tag zulässt.

Es war ein sehr lehrreicher und informativer Vortrag.

Es gab immer wieder Pausen zwischen den Vorträgen, so das alle Teilnehmer sich ein wenig die Beine vertreten konnten, auf dem Außengelände bei unserem Imbiss „Hörnchens Frühstücksmobil“ stärken konnten in Form eines kleinen Snack, wie z.B. belegten Brötchen, Bockwurst, Krakauer, Kuchen sowie Getränken und kurze Gespräche stattfanden.

Vortrag Dr. Uwe Tänzer aus Peine: „Diagnostik und Therapie“

Es wurden die verschiedenen Autismusformen erklärt und wie diese nun im Autismus-Spektrum zusammengeführt wurden. Während des gesamten Vortrages schilderte Dr.Tänzer auf sehr einfühlsamer Art  seinen Vortrag, welcher mit dem Erscheinungsbild bzw. die besonderen Merkmale bei Autismus begann und näher erläutert wurde, immer mit einer Präsentation im Hintergrund, so dass sich alles tiefer während des Vortrages einprägt.

Immer wieder wichtig zu erwähnen und auch von Dr. Tänzer noch einmal stark zum Ausdruck gebracht:

Menschen mit einer Autismus-Spektrum-Störung sind so individuell wie jeder andere Mensch auch!!!

Sehr eingehend wurde auch der Diagnostikweg beschrieben in allen Einzelheiten von der Diagnostik im Kleinkindalter bis hin für Heranwachsende/Erwachsene.

Auch die Möglichkeiten der verschiedenen Therapiearten wurden vorgestellt und näher beschrieben, z.B. Verhaltenstherapie/Training, Ergotherapie, Logopädie, heilpädagogische Maßnahmen mit Elterntraining und (wünschenswerten) Rahmenbedingungen in der Schule.

Nach dem Vortrag durften noch Fragen gestellt werden und diese wurden auch gern beantwortet.

An dieser Stelle danken wir Dr. Uwe Tänzer und seiner Frau Anja noch einmal ganz herzlich. Beide arbeiten eng mit unserer SHG zusammen und unterstützen uns, wo sie nur können. Frau Anja Tänzer war auch bereits am 04.04.14 sofort zur Stelle, als es um die Vorbereitungen und den Aufbau für die Veranstaltung ging.
Aufgrund  unserer Veranstaltung hat Familie Tänzer ihren wohl verdienten Urlaub verschoben. Vielen vielen Dank.

Vortrag/Lesung Dr. Peter Schmidt: Der Junge vom Saturn

Das Dr. Peter Schmidt und seine Frau Martina vollkommen gestresst von ihrer Reise aus Leipzig, wo Dr. Schmidt und Frau am Vortag in der Talkshow „Unter uns“ zu sehen waren in Peine direkt vom Bahnhof zu unserer PerlA kamen, sah man ihnen überhaupt nicht an.
Dr. Peter Schmidt berichtete  von seiner Kindheit/Jugend und es gab zwischendurch immer mal wieder einige Leseauszüge aus seinem Buch „Der Junge vom Saturn“ . Natürlich weiß man, das diese nun so humorvoll geschilderten Erlebnisse damals nicht so empfunden wurden, aber sie zeigten auch die verschiedenen Gedankengänge, wie ein kleiner autistischer Junge die Welt sieht. Viele Zuhörer nickten hier und da immer wieder mit dem Kopf, kamen ihnen doch einige Schilderungen sehr vertraut vor. Dr. Schmidt fand Worte, die uns einiges aufzeigen konnte, was unsere Kinder uns so (noch) nicht mitteilen bzw. erklären können. Viele Besucher durften wieder einmal mit neuen Sichtweiten nach Hause gehen.
Vielen Dank an Peter und Martina Schmidt, die immer unermüdlich unterwegs sind und vielen Menschen somit „Autismuskunde“ auf eine besondere Art näher bringen.

Alles in Allem ein sehr gelungener Tag, der förmlich nach Wiederholung schreit. Peine hat Autismus in seiner ganzen Bandbreite erlebt und alle durften mit einem Gefühl voller neuer Erfahrungen, Informationen, Emotionen und unbeschreiblichen  Eindrücken nach Hause gehen.

Wir erhielten an diesem Tage sehr viel Lob, möchten dieses Lob jedoch gerne zurückgeben an jeden Einzelnen, der an diesem Tage bei PerlA anwesend war, denn ohne Euch wäre der Tag nicht mal halb so viel Wert gewesen.

Vielen vielen Dank. Der 1. Peiner Autismustag war etwas Einzigartiges und unbeschreiblich.

Die Eröffnungsrede von Herrn Bürgermeister Michael Kessler:

Sehr geehrte Frau Dünow,

Sehr geehrte Frau Adler,

Sehr geehrte Damen und Herren,

im Namen des Rates und der Verwaltung der Stadt Peine möchte ich Sie heute zum ersten Peiner Autismustag herzlich begrüßen.

Unwissenheit schürt Ängste. Noch mehr ist das der Fall, wenn es sich um Besonderheiten handelt, die nicht sofort sichtbar sind.

Ich freue mich, dass es eine Selbsthilfegruppe gibt die über Autismus informiert und betroffenen Eltern eine Stütze sein kann.

Autisten sind Menschen mit ein paar besonderen Eigenschaften, die für die Allgemeinheit eine Bereicherung sein können. Dabei sind Autisten so verschieden wie Menschen eben unterschiedlich sein können. Sie haben unterschiedliche Stärken, Schwächen, Begabungen und Interessen. Sie haben Gefühle, lieben ihre Familien und Freunde. Sie möchten geachtet und respektiert werden, genau wie Sie und ich.

Autisten erleben in der Regel nicht ihrem Autismus als schlimm, sondern die Intoleranz und die fehlenden Akzeptanz die ihnen in ihrem Umfeld begegnet.

Was Autisten nicht brauchen ist Mitleid.

Sie brauchen die Einsicht der Gesellschaft, dass nicht alle gleich sind und nicht jeder Mensch das gleiche leisten kann. Diese Einsicht kann bei der Gesellschaft erst entstehen, wenn Menschen aufhören zu vergleichen, zu bewerten und zu urteilen. Das ist noch ein langer Weg, auch wenn die Integrations- und Inklusionsgedanken mehr und mehr an Bedeutung gewinnen.

Ich höre oft: „Autisten haben keine Gefühle.“ Falsch kann ich da nur sagen. Autisten haben manchmal sogar intensivere Gefühle als andere.

Was ihnen schwer fällt ist die kognitive Empathie, das reine Wahrnehmen der Gefühle anderer anhand nonverbaler Signale. Also haben wir „Nichtautisten“ doch die Aufgabe, unsere Gefühle klar zu formulieren, anstatt mit Mimik und Gestik zu spielen und darauf zu hoffen, dass das Gegenüber es schon richtig interpretieren wird.

Eine breite Aufklärung über Autismus erachte ich als äußerst wichtig. Wir müssen miteinander reden statt übereinander und uns mit der Sichtweise der Autisten auseinandersetzen. Davon werden dann beide Seiten profitieren.

Autismus fällt schon im Kindesalter auf. Für Eltern stellt die Erziehung eines autistischen Kindes eine Riesenherausforderung dar. Die Kinder lassen sich nicht in den Arm nehmen, sprechen nicht oder nur wenig und suchen keinen Blickkontakt.

Sie entwickeln jedoch intensives Interesse in einzelnen Gebieten. Bei diesen Inselbegabungen entwickeln sie außergewöhnliche Fähigkeiten.

Sie sind oft nicht in der Lage soziale Kontakte aufzubauen, Unvorhergesehenes überfordert sie und nicht selten sind die Kinder aggressiv.

In der Pubertät kommt hinzu, dass sie merken „Ich bin anders“ und daraus ergeben sich dann weitere Schwierigkeiten. Nicht selten sind sie Opfer von Mobbing.

Allein den Rat eines Verhaltenstherapeuten einzuholen reicht natürlich nicht. Die Eltern und das weitere Umfeld müssen mit im Boot sein.

Eltern müssen z.B. lernen, wie sie mit den Kindern reden müssen. Autisten ist es nicht möglich, Metaphern oder Ironie zu verstehen. Dies ist ein schwieriger Lernprozess für „Nichtautisten“. Man muss sich vor Augen halten, dass Autisten Metaphern wie „Das ist ein heißes Eisen“ nicht umsetzen können.

Gern habe ich die Schirmherrschaft für die heutige Veranstaltung übernommen und ich wünsche mir, dass dem Startschuss, dem ersten Peiner Autismustag, noch viele Veranstaltungen folgen werden, die die Gesellschaft in die Lage versetzen Autisten zu verstehen.

Es wäre schön, wenn möglichst viele versuchen nachzuvollziehen, wie Autisten die Welt erleben. Nur das versetzt uns in die Lage Autisten zu akzeptieren und gleichzubehandeln.

Vielen Dank

Wir sagen vielen Dank an Bürgermeister Michael Kessler.

Zitat Carsten Donath am Tag „danach“:
„Es war ein wunderbarer einzigartiger Tag mit vielen ehrlichen Gefühlen, klaren Worten, berührenden Begegnungen, erlebbarer Herzenswärme, viel Hoffnung und ganz viel Energie. Lasst uns zusammen den Weg gehen, um zu zeigen, was Menschen mit Autismus alles bewegen und erreichen können. Danke, dass ich dabei sein und Euch kennenlernen durfte. Dieses Fünkchen Hoffnung darf nicht wieder verlöschen“
Vielen Dank Carsten.

Von der Mit-Adminstratorin Christina Fahje aus dem Autismus-Forum-Deutschland hat uns folgendes Feedback erreicht:

Das war wirklich ein ganz besonderer und schöner Tag, liebe Andrea!! Danke dafür, dass du mal wieder mit deinem ausgesprochen guten Organisations-Talent ein Treffen ermöglicht hast, was allen Beteiligten einen so schönen Raum gegeben hat, wo Information und Austausch in einer „Wohlfühl-Atmosphäre“ stattfinden konnten!!

Auch ich war sehr „im Bann“ der einzelnen Referenten. Carsten hat so toll durch den Tag geführt, auch ihm ein ganz besonderer Dank!! (… auch für die ganz persönliche Aufmunterung!! … Carsten, du hast mir damit sehr geholfen!! ) Welch ein Gewinn für diese Veranstaltung, dass er die Moderation gemacht hat!!

Zunächst war ich wieder einmal sehr fasziniert, welche Worte Andrea bei ihrer Begrüßung gefunden hat! Sie spiegelten genau meine Gedanken und das gibt mir bei ihren Worten sowieso immer ein sehr vertrautes Gefühl zu ihr! … und ich denke, dass deine Rede auch bei allen anderen Anwesenden „ankam“ und sie sich ermutigt fühlen, eure SHG besser kennenzulernen!

Dann kam die Ansprache des Bürgermeisters. …. und ich war so positiv überrascht, dass dort ein Politiker so gute Worte fand, dass man wirklich spürte, dass ihn das Thema „Autismus“ interessiert, wenn nicht sogar persönlich berührt. … das gibt Hoffnung darauf, dass er in Peine noch viel bewegen wird, was euch weiterhelfen wird!

Dann durfte ich unser Forum vorstellen, und hatte dies auch versucht im Vorfeld durch ein Skript vorzubereiten. Doch als ich am Rednerpult stand und meinen Einleitungssatz „ändern“ musste, weil Thorsten aus gesundheitlichen Gründen nicht dabei sein konnte, wurde auf einmal alles „anders“… Die Sätze, die dort standen konnte ich auf einmal nicht mehr erkennen, da ich nur noch ein Buchstaben-Wirrwarr sah, wenn ich drauf schaute… also versuchte ich, so gut es ging, doch noch passende Sätze zu „finden“…. dass du, liebe Andrea, dies als „frei und locker“ wahrgenommen hast, beruhigt mich nun… … da auch ich nun nicht mehr sagen könnte, was ich alles von mir gegeben habe…

Der Vortrag von Tina hat mich dann zutiefst berührt!! Sie ist eine so starke Mutter, die nicht nur ihrem jüngsten Sprößling so fantastisch einzigartig durch sein Leben begleitet. In ihrem Vortrag schilderte sie den Weg, wie sie gemeinsam Kommunikationswege beschritten haben und man spürte, mit welcher Freude selbst kleinste „Fortschritte“ bemerkt und beachtet wurden. Ein Weg, der noch lange nicht zuende gegangen ist, der aber so viel Hoffnung in sich trägt und allen aufgezeigt hat, dass auch wir als Eltern immer auf unser Gefühl hören sollten und unseren Kinder auch dann solche Möglichkeiten einzuräumen, wenn andere „Fachleute“ sich diese Möglichkeiten mit solchen Ergebnissen nicht vorstellen können!! Euer Weg, liebe Tina, zeigt, dass ihr euch selbst vertrauen könnt und ich wünsche euch, dass ihr auch weiterhin die Kraft und den Mut haben werdet, mit dieser Einzigartigkeit für eure Kinder da zu sein und für sie „zu kämpfen“!!

Dr. Uwe Tänzer referierte anschließend über das Thema „Diagnostik und Therapieangebote“. Man spürte, dass er sehr einfühlsam mit dieser Thematik umgeht und dabei auch bereit ist, mutig neue Wege zu beschreiten, wie zB auch die „Erwachsenen-Diagnostik“. Er, als auch seine Frau, die „im Hintergrund“ helfend die ganze Zeit die Veranstaltung begleitete, haben bei mir einen sehr sympathischen Eindruck hinterlassen!

Als Dr. Peter Schmidt dann über seine Kindheit/Jugend sprach, begleitend von kleinen Leseproben aus seinem neuen Buch, kamen mir viele seiner Schilderungen so vertraut vor… so erging es wohl vielen der Zuhörer, denn er findet Worte für das, was wir häufig bei uns/unseren Kindern nur „sehen“, aber nicht erklären oder in Worte fassen können. Für Dr. Schmidt eine „Selbstverständlichkeit“ , für mich dann eine kleine „Erleuchtung“… Ein Vortrag, der wie „im Fluge“ verging, allerdings blieb er noch bis zum Ende der Veranstaltung (… und drüber hinaus ) und so fanden wir noch weitere Momente, in denen er seine Sichtweisen uns schildern konnte.

Dr. Ingo Spitczok von Brisinski führte uns dann in seinem Vortrag „Umgang mit Grenzbefunden in der Diagnostik“ in die Sichtweisen und Hintergründe der Diagnostiker. Es wurde deutlich warum es zu diesen Grenzbefunden kommen kann und auch seine Gedanken dazu, wie man damit umgehen könnte, waren sehr deutlich und hilfreich! Ein sehr „fesselnder“ Vortrag, der sehr anschaulich darstellte, dass die Diagnostik für ALLE Beteiligten schwierig ist!

Nach jedem Vortrag gab es die Möglichkeiten seitens der Zuhörer noch Fragen zu stellen oder eigene Sichtweisen darzustellen. Auch hier zeigte sich anhand der vielen Fragen und Gedanken, dass diese Vorträge in ihrer jeweiligen „Einzigartigkeit“ dazu beigetragen haben, dass bei den Anwesenden „neue Impulse“ geweckt und weitere Informationen aufgenommen wurden, die wir in unseren Alltag mitnehmen durften. Ein Austausch, den man sich wünscht! Dankbar bin ich auch, weil sich für mich persönlich (neben den „alten“) auch neue Kontakte geknüpft haben, die unser Netzwerk weiter ausbauen und bereichern werden!

Ich freue mich schon jetzt auf ein Wiedersehen!! … und werde bestimmt bei der nächsten PerlA wieder dabei sein!


lg christina

Vielen lieben Dank, liebe Christina, dass du uns dieses positive Feedback hast zukommen lassen. Deine Worte tragen dazu bei und ermutigen unser weiteres Bestreben nach Aufklärung in Bezug auf Autismus und vor allem, das es mit ganz großer Sicherheit einen 2. Peiner Autismustag geben wird.

Kommentar von Imke Heuer (Mitarbeiterin von autWorker) vom 08.04.2014:

„War eine tolle Veranstaltung, freundlich, vielseitig und inspirierend. Ich habe auch noch jede Menge gelernt. Und vielen Dank für die Möglichkeit, in Peine zu übernachten. Ich habe den nächsten Morgen genutzt, mir noch die malerische Innenstadt und die Burgruine anzusehen, und hatte anschließend noch einen schönen Tag in Hannover. Komme gerne wieder – und würde mich auch freuen, Euch auch auf anderen Veranstaltungen wieder zu treffen.“

Wir würden uns auch freuen über ein schnelles Wiedersehen.

PAZ07.04.14
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