Referenten/Teilnehmer unserer Gesprächsrunden

Hier möchten wir euch unsere Referenten und Teilnehmer vorstellen, die in den jeweiligen Gesprächsrunden/Vorträgen unsere Gäste sind.

Anita Dralle (Referentin):

Ich wurde 1964 geboren, bin verheiratet und habe drei Kinder.

Von Beruf bin ich Industriefachwirtin und habe früher in mittelständigen Unternehmen Messen und Vertriebsinnendienst organisiert.

Diese langjährige Berufserfahrung ermöglicht es mir, Sie im Bereich berufliches Coaching kompetent und sicher auf Ihrem Weg zu begleiten.

In den darauf folgenden Jahren habe ich neue Erfahrungen im Bereich Familienmanagement gewonnen, die ich durchaus zu schätzen gelernt habe.

In einem zweizügigen Kindergarten habe ich acht Jahre lang die Personalverantwortung inne gehabt, sowie beim Kinderschutzbund eine Aufgabe als Familienpatin wahr genommen.

Während dieser Zeit habe ich durch Weiterbildung meine Kenntnisse als Coach praktisch anwenden können. Diese Erfahrungen und der gegangene Weg haben mich ermutigt, eine Ausbildung zur Heilpraktikerin für Psychotherapie zu machen.

Ein besonderer Schwerpunkt in meiner Praxis ist die Begleitung von Familien mit einem oder mehreren behinderten oder autistischen Familienmitgliedern sowie Menschen, die selbst betroffen sind, bei denen eine Autismusspektrums(störung) vorliegt, diagnostiziert ist oder vermutet wird.

Um für Sie immer auf dem neuesten Stand zu sein, spielt Qualitätssicherung z. B. durch ständige Weiterbildung, Selbstreflexion und Supervision eine große Rolle.

 

Regine Winkelmann (Referentin und Gesprächsteilnehmerin):

Jahrgang 1964,  Autistin mit der Diagnose ADHS

Ich habe ein abgeschlossenes Ingenieur Studium, arbeite aber nun freiberuflich als Dozentin für freie Gesundheitsberufe. Dies in einem geringen Umfang – vielleicht wird das mehr, wenn endlich die Arbeitsassistenz genehmigt wird vom Landschaftsverband. Zudem bin ich Mutter von vier Kindern, die ebenfalls in unterschiedlichen Ausdünnungen von Autismus und ADHS betroffen sind.

An unsere Diagnose schloss sich ein intensiver Auseinandersetzungsprozeß, quasi ein Selbststudium und ausgiebige Recherche zum Thema Autismus an.

Wenn Autisten sich in etwas hineinbegeben, was sie interessiert, was ihre Neugier und ihre Aufmerksamkeit bündelt – dann wird das schnell zur Obszession. Man nennt das auch „Spezialinteresse“. Insofern kann ich durchaus sagen, dass zu meinen Spezialinteressen, außer Medizin, Biologie und Kunst, das Thema Autismus ein weiteres geworden ist.

Das ist immer die beste Voraussetzung um auf einem Gebiet ein Experte zu werden.

So hat meine intensive Auseinandersetzung mit dem eigenen Thema Autismus schließlich dazu geführt, dass ich ein Buch geschrieben habe.

Es heißt: „Früher war ich falsch…heute bin ich anders.“

Ich nutze meine Tätigkeit als Dozentin nun weiterhin dafür, Öffentlichkeitsarbeit zu machen und in diesem Rahmen halte ich Vorträge und Workshops, vor allem für Menschen die beruflich mit Autismus zu tun haben.

 

Gesprächsrunde 1: Mütter/Väter und Ehepartner von Autisten

Tanja Baumann 

Hallo, mein Name ist Tanja Baumann, ich bin 31 Jahre alt, verheiratet mit einem Asperger Autisten und wir haben 4 Kinder (4-15 J). Wohnen tun wir sehr ländlich in NRW. 2 unserer Kinder (1 Junge u. 1 Mädchen) sind ebenfalls Asperger Autisten. Ich bin Mitbegründerin der SHG Autismus und ADHS Kreis Höxter, in der wir uns einmal monatlich austauschen.

SHG Autismus und ADHS Kreis Höxter

 

Christina Ivanof

Jahrgang 1987, verheiratet mit Dominik Ivanof (Jahrgang 1983, Asperger-Autist, Diagnose mit 31 Jahren erhalten) und Mutter von Luke (Jahrgang 2012, ASS frühk. hochfunktional).Ehrenamtlich tätig rund um die Uhr (24/7) zum Thema Autismus und Bloggerin.

Unsere kleine Welt

 

Heidrun Adler 

Jahrgang 1957, verheiratet, 3 Kinder (40/35/19 Jahre). Inhaber des Unternehmens DECO-ADLER, Mit -Initiatorin der  Autismus Peine SHG, Mitglied des Selbsthilfebeirats KISS Peine (Ansprechpartner für Fragestellung und Probleme im Bereich Familie und Kinder), Erfahrungen von ehrenamtlichen Tätigkeiten in Kindergärten, Schulen, Organisationen und Vereinen

 

Annett Hartung:

37 Jahre, 2 Kinder, ein Junge, Roland ( Asperger Syndrom) und ein Mädchen (Lakota). Verheiratet bin ich seit 9 Jahren mit Danilo (Asperger Autist). Ich habe Restaurantfachfrau gelernt, mache aber zur Zeit eine Ausbildung zur Pyschoterapeutin nach dem Heilpraktikergesetz. Ehrenamtlich bin ich als 2. Vorstandsmitglied bei Netzwerk Sektenausstieg e.V. tätig wo ich die Telefonhotline inne habe. Im Verein Südost Niedersachsen e.V. bin ich als Beisitzende im Vorstand.

Autismus Südost-Niedersachsen eV

http://www.sektenausstieg.net/

 

Gesprächsrunde 2: Erwachsene Autisten teilen sich mit

Imke Heuer:

„Imke Heuer studierte Anglistik und Geschichte, hat einen PhD in English and Related Literature von der Universität York, war als Dozentin tätig und hat mehrere Jahre in Großbritannien gelebt. Als Literaturwissenschaftlerin hat sie hauptsächlich zum späten 18. und frühen 19. Jahrhunderts publiziert, insbesondere zum historischen Drama und Roman sowie zur Gothic Fiction. Unter anderem hat sie sich mit Darstellung von Behinderung im romantischen Drama befasst. Ihre Autismusdiagnose, die sie erst längere Zeit nach dem Abschluss ihres PhD erhielt, führte sie zu einer intensiven persönlichen, kulturwissenschaftlichen und gesellschaftspolitischen Auseinandersetzung mit der Thematik. Sie engagiert sich für bessere gesellschaftliche Aufklärung über Autismus und für erwachsene autistische Menschen, unter anderem bei der autWorker e. G.“

Matthias Voss:

Hallo, ich bin Matthias „Vossi“ Voss, ein 30-jähriger lediger Autist.Ich bekomme Rente seit meinem 18. Geburtstag. Jeder, der Fragen zu meinem Autismus bzw. Allgemein zum Thema Autismus hat, kann mir gern Fragen stellen, ich helfe dann, wo ich kann.  euer Vossi

Sascha Baumann:

verheiratet,  4 Kinder,  Asperger Autist  und AD(H)S, in Rente. Im Schützen- und Karnevalsverein vor Ort aktiv.

Sam Becker:

1980 geboren und in einem kleinen, einem sehr kleinen Ort aufgewachsen. 1986-1996 durch die Sozialhölle Schule gegangen. 10 Jahre Mobbing, Missbrauch und Gewalt überlebt. Hinausgezogen in die Stadt, Ausbildungen angefangen und nie geschafft. Dann endlich 2010 die Erlösung und die Antwort auf die Frage nach dem Warum. Meine Diagnose: Autismus – unfähig soziale Gefüge zu verstehen. Nach der Diagnose lief es endlich besser. Ich schrieb mein Buch – „Die unsichtbare Folter„, fand Freunde und gründete mit einigen anderen unseren Verein AutiCare e.V.

 

Gesprächsrunde 3: Gute Schulformen für Autisten

Ulrich Germershausen:

Ich bin 1970 in Wolfsburg geboren und lebe seit 1992 in Braunschweig. Die Arbeit mit Menschen aus dem Autismusspektrum liegt mir sehr am Herzen und hat mein berufliches Handeln stark geprägt.Studium der Sozialarbeit & Sozialpädagogik am Fachbereich Sozialwesen der FH Braunschweig/ Wolfenbüttel (heute: Ostfalia), 1995 Abschluss: Dipl.-Sozialarbeiter / Dipl.-Sozialpädagoge (FH). Weiterbildung zum Psychodrama-Assistenten beim MORENO-Institut Überlingen (1998-2000). Weiterbildung zum Systemischen Berater, Institut für Personal- und Persönlichkeitsentwicklung Akzept bei Petra Fléing, Berlin (2012/2013). Langjährige Berufserfahrung als Sozialpädagoge in der Kinder- und Jugendhilfe. Seit 2006 im Bereich autismusspezifische Förderung tätig. Nebenberuflich tätig in einer sozialpsychiatrischen Praxis in Braunschweig seit 2008. Seit 2006 festes Mitglied in der Psychodrama-Gruppe Braunschweig. Eröffnung meiner Praxis für autismusspezifische Förderung, PE-Tandem, in Peine im Oktober 2014.

 

Regine Winkelmann 

Vorstellung siehe oben (Referentin)

 

Ingeborg Tjarks 

Koordinatorin Projektklasse am CJD in Braunschweig – 1981 – 2. Staatsexamen; Fächer Mathematik und Erdkunde – Fort- und Weiterbildungen im Bereich Diagnostik und Förderung von Kindern mit einer LRS – Arbeit als Lerntherapeutin im Bereich LRS und Dyskalkulie im Zentrum für Integrative Lerntherapie in Braunschweig – Seit 2006 Lehrerin am CJD Braunschweig für Mathematik und Sach- und Lesekompetenz – Derzeit Klassenlehrerin im Klassenteam einer Klasse 6 – Drei erwachsene Kinder mit unterschiedlichen schulischen Werdegängen

Uwe Tänzer (Vorstellung folgt)

 

 

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