PerlA onTour

Neben unseren Autismustagen, die alle zwei Jahre stattfinden, gibt es ab sofort weitere Aktionen von PerlA. Das Konzept von „PerlA on Tour“ steht und dieses stellen wir nun gerne vor:

Mit der Film-Dokumentation „Richtig Autistisch“ (ein Film, der in Zusammenarbeit mit LunA – Leipzig und Autismus eV entstanden ist, über eine Familie im Autismus-Spektrum) vom Medienprojekt Wuppertal wird „PerlA on Tour“ demnächst starten. Eine nähere Beschreibung zum Inhalt der Dokumentation finden Sie  am Ende unseres Posts bzw. auf der HP vom Medienprojekt Wuppertal.

„on Tour“ bedeutet dabei nicht, das wir vermehrt oder überwiegend unterwegs sind, sondern, das PerlA aktiv mit unterschiedlichen Veranstaltungen das facettenreiche Thema Autismus bekannter machen möchte. Zukünftig gibt es neben unseren regelmäßigen Gruppentreffen der Selbsthilfegruppe Autismus Peine und unseren PerlA-Autismustagen weitere zwanglose Autistentreffen für Groß und Klein bei Kaffee und Kuchen und unterschiedlichen Spielemöglichkeiten für jüngere Autisten und Geschwisterkinder, Filmvorführungen, Lesungen und Vorträge.

Sollte es Interessierten nicht möglich sein, an unseren Veranstaltungen teilzunehmen, so bieten wir eine weitere Möglichkeit an:

„Kommst du nicht zu PerlA – so kommt PerlA zu dir/euch“

Gerne nehmen wir Einladungen an für Vorträge, Filmvorführungen oder Diskussionsgespräche. Hier würden wir uns besonders über Einladungen von Schulen freuen.

Schicken Sie uns einfach eine Email über unser Kontaktformular und wir planen gemeinsam einen Termin für eine Informationsveranstaltung über Autismus in den uns von Ihnen zur Verfügung gestellten Räumlichkeiten.

Termine und die Örtlichkeiten für die geplanten Filmvorführungen geben wir in Kürze bekannt.

Das aktuelle „PerlA onTour“-Logo ist gerade in Bearbeitung und wird demnächst vorgestellt.

LG PerlA

Beschreibung zum Inhalt der Dokumentation „Richtig autistisch“ vom Medienprojekt Wupertal in Zusammenarbeit mit LunA Leipzig und Autismus e.V.:

Die Crimmanns sind eine facettenreiche Familie. Hier leben sechs Menschen zusammen, von denen vier die Diagnose aus dem Autismus Spektrum haben.

Tina, die Mutter ist Asperger Autistin. Parallel zu den eigenen Herausforderungen organisiert sie, zusammen mit ihrem Mann, den Alltag mit ihren vier Kindern.

Als Begründerin und Mitarbeiterin des Vereins LunA – Leipzig und Autismus e.V. arbeitet sie zusammen mit und für autistische Menschen und deren Angehörige. Hierbei setzt sie sich für ein barrierefreies Umfeld, Akzeptanz und der Inklusion autistischer Menschen ein.

Konstantin (7) ist der jüngste Sohn und frühkindlicher Autist und lebt mit zusätzlichen Mehrfachbehinderungen. Er verständigt sich über Gebärden, Bildkarten und einen »Talker«, denn er spricht nur einzelne Wörter und kurze Sätze und benötigt zur Artikulation umfangreiche visuelle Unterstützung. Magdalena (11) wurde, wie viele autistische Mädchen, vergleichsweise spät im Wechsel zwischen zweiter und dritter Klasse mit Frühkindlichen Autismus diagnostiziert. Durch die verzögerte Diagnose entwickelten sich bei ihr zusätzliche Begleiterkrankungen, wodurch sie heute oft sehr schüchtern und zurückgezogen wirkt. Dadurch besucht sie seit dieser Zeit eine Förderschule, so wie ihr jüngerer Bruder auch.

Leonard (13) ist, wie sein Vater ohne Autismus-Diagnose. Er beschäftigt sich viel mit seiner Schwester, die nur selten von seiner Seite weicht.

Der älteste Sohn Jonathan (15) hat, wie seine Mutter die Diagnose Asperger Autismus. Am liebsten kommuniziert er, wie viele AutistInnen über das Internet, da ihm das leichter fällt.

Neben dem Alltag, der sich um die einzelnen Bedürfnisse der Familienmitglieder aufbaut, müssen sich die Eltern zudem um die individuellen schulischen Belange und sozialgesetzlichen Leistungen der Kinder kümmern. Dies bedeutet nicht nur ein ständiges Aufbringen von Kraft und Energie, es verlangt zudem klare Absprachen und Struktur innerhalb der Familienbande.

Im Film geht es um das Erleben dieser besonderen Konstellation und deren Familienleben. In den Interviews sprechen Tina und ihr Mann über Autismus, von Förder- und Unterstützungsmaßnahmen für ihre autistischen Kinder sowie die Hürden in Gesellschaft und Schule.

(Quelle: Medienprojekt Wuppertal)

 

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